Istanbul ist eine Traumstadt

Nun haben wir schon zwei schöne Nächte im Alp Hotel in Istanbul verbracht und mit jeder Stunde wird es schöner. Während ich dies hier schreibe sitze ich auf dem Dach meines Hotels und geniesse den regnerischen Blick auf den Bosporus und schaue zu wie die Krähen den Backpackern vom Nachbartisch die Frühstückseier klauen und diese, nachdem sie vom Tee holen wiedergekommen sind, nun schon seid 10 Minuten ihr verlorenes Frühstück suchen. Mittlerweile durchsuchen sie schon die Taschen Ihrer Kleidung, was angesichts der ca. 50 Taschen wohl noch eine weile dauern dürfte.Istanbul zum Ramadan ist wirklich fantastisch, insbesondere der morgendliche Gebetsruf um ca. fünf Uhr ist mir besonders ans Herz gewachsen. Ich war jetzt auch selbst schon mehrmals in Moscheen, da immer wenn man in einem REstaurant nach einer Toilette fragt, man freundlichst an die nächste Moschee verwiesen wird. Moscheen gibt er aber zum Glück in Istanbul wie Sand am Meer. Übertroffen werden sie praktisch nur von Sattelitenschüsseln. Scheinbar ist dies nicht nur ein Phänomen bei Türken in Deutschland.Istanbul begann übrigens ein wenig komsich, da unser Turkish Airlines Flieger kurz vor dem Aufsetzen auf dem Atatürk Flughafen durchstartete und steil nach oben stieg. Nach ein paar Minuten folgte eine Durchsage auf türkisch die ca. 5 Minuten dauerte und scheinbar den Grund für das Manöver erklärte. Die anschliessend Durchsage auf Engliisch war dann weniger ausführend: “We will land in five minutes.” Nun gut, Nargiza meinte der Pilot hätte irgendwas von zu viel Verkehr erzählt. Wahrscheinlich war dies nur das übliche Problem der Türken sich in Schlangen anzustellen und auch für Flugzeuge gilt das Prinip drängeln, drängeln, drängeln.Nun gut, nun muss ich mich aber auf den für heute geplanten Hamambesuch vorbereiten.

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