Kopftuchstreit
In Kirgisien hat das neue Schuljahr begonnen und mit diesem hat Kirgisien auch einen handfesten Streit, ob Schülerinnen das Tragen eines Hijab (Kopftuchern) im Unterricht erlaubt ist oder nicht. Hintergrund ist die Angst vor islamistischen Gruppen wie Hizb-ut-Tahrir, die im Ferganatal und Usbekistan operieren. Laut eines Berichtes der englischsprachigen Zeitung „The Bishkek Standard“ wurden im religiösen Süden des Landes mehrere Schülerinnen wegen des Kopftuchs aus ihren Schulen verbannt. Während deren Eltern sich nun auf das Recht der freien Religionsausübung berufen, argumentieren Schuloffizielle, dass der Hijab nicht zur Schuluniform gehört und Schüler ohne Uniform nicht am Unterricht teilnehmen dürfen. In dem Artikel des Standard wird darüber hinaus eine stellvertretende Schulleiterin zitiert die ästhetische und hygienische Probleme im tragen des Hijab sieht, auch würden Schülerinnen mit Hijab schlechter hören als ohne. Das Bild unten zeigt den deutschen Beitrag zum Kampf der Kulturen in Zentralasien, aufgenommen in einem Kaufhaus in Bishkek.
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