Monatsarchiv für April 2008

Verkehr in Kabul

blogetrotter am Mittwoch, den 30. April 2008

Die folgende Filmaufnahme zeigt eine Kabuler Kreuzung. Dabei ist zu beachten, dass es eine sehr kleine Kreuzung ist, da es sich um eine T-Kreuzung mit nur 3 wegführenden Straßen handelt. Normalerweise ist der Verkehr etwas chaotischer und es gibt auch mehr Fußgänger (und auch einige Fußgängerinnen) und Radfahrer auf der Straße.

Die Aufnahme ist schon etwas älter, allerdings könnte sich die gleiche Straßenszene heute so genauso abspielen. Sie entstand im Februar 2005 als ich an dieser Stelle auf irgendjemand warten musste. Zur Erklärung: Hinten links befindet sich ein UN Compound (dort wo die weißen Geländewagen durch die Schranke kommen); die gelb-weißen Autos sind Taxis.

Kirgisien will den Astana machen

turnvater am Mittwoch, den 30. April 2008

Zentralasien ist ein buntes Völkergemisch und es ist daher nicht immer leicht für einzelne Personen sich zu zuordnen. Die Staaten selber existieren erst seid dem Zusammenfall der Sowjetunion und waren auch erst im Rahmen des Great Game durch das russische Zarenreich erobert worden. Die Grenzen repräsentieren dabei nicht immer das Siedlungsgebiet der einzelnen Völker. Ein Beispiel dafür ist der Süden von Kirgisien, wo viele Usbeken siedeln und eine hohe Arbeitsmigration unter den ethnischen Kirgisien besteht, was dazu beigetragen hat, daß der prozentuale Anteil der Usbeken an der Bevölkerung ständig wächst. Eine Entwicklung, welche von der kirgisischen Regierung sehr kritisch beobachtet wird, da eine usbekisch-gestützte Unabhängigkeit a la Kosovo befürchtet wird. Ein Plan der Regierung um ihre südlichen Gebiete zu sichern ist daher die Verlegung der Hauptstadt von Bishkek nach Osh. Es wäre derselbe Schachzug den Kasachstan durch die Verlegung seiner Hauptstadt nach Astana getan hat, was russische Ansprüche im Norden von Kasachstan verhindern soll.
Hier ein Bild von “Downtown” - Osh:osh

Apfel-Piroghi, eine visuelle Anleitung

turnvater am Dienstag, den 29. April 2008

Piroghi ist neben Plow sicherlich eines des wichtigsten Essen hier in Zentralasien.Küche1Küche2

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Leben in Almaty

turnvater am Dienstag, den 29. April 2008

Almaty ist wirklich eine schöne Stadt und ich fühle mich immer wohler hier. Mittlerweile habe ich auch ein kleines soziales Umfeld, welches aus ein paar Kasachen und deutschen DAAD-Angehörigen besteht. Durch letztere bin ich auch auf eine DAAD-Veranstaltung geraten, welches neben einer kasachischen Flamencotruppe auch eine interessante Rede beinhaltete (Einleitungssatz des Redners: „Dies ist mein 22er Wodka heute!“).
 Borat

Mit einigen meiner kasachischen Freunden spiele ich übrigens inzwischen am Sonntag immer Fußball zwischen Wolkenkratzerbaustelle auf dem Gelände der kasachischen Staatsuni (KAZ GU). Neben uns spielen meistens türkische Bauarbeiter, welche von meinen Mitspielern liebevoll „unsere Afro-Amerikaner“ genannt werden, diese sind erstaunlich „neuköllnisch“ und es gibt immer wieder lange Debatten und kleine Gerangel.

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Bazar und Bus…

sylviane am Samstag, den 26. April 2008

Nach dem langen Artikel auf französisch schreibe ich mal wieder auf deutsch…
Heute morgen bin ich zum Bazar gegangen, um Gemüse und Früchte einzukaufen, da sie dort viel günstiger sind als in den Läden. Der Bazar ist ein Ort, wo man wirklich alles finden kann, was man will! Dazu braucht man nur Geduld (wenn man den Bazar nicht kennt, ist es nicht so einfach zu finden, was man sucht!) und Zeit. Das war eine ziemlich lustige Erfahrung denn ich kann kein Wort russisch und tadschikisch so wie so nicht, und die Leute können überhaupt kein Englisch. Ich habe aber ziemlich schnell festgestellt, dass man hier nicht das einzelne Stück kauft, sondern das Kilo. Als ich 5 Zwiebel kaufen wollte und der Mann begann, 5 Kg zu messen, war mir klar, dass etwas missverstanden wurde :-) Aber die Leute sind sehr geduldig und hilfsbereit, vielleicht habe ich auch etwas mehr bezahlt als die Einheimischen, aber es war immer noch sehr günstig, z.B. 90 Rappen (CHF) für 2 Kg Rüebli! Die nächsten Tage werde ich wohl von Karotten leben! Sonst ist der Bazar ein sehr lebendiger Ort mit viel Farben, viel Lärm und viel Leuten.
Das zweite, was ich heute probiert habe, ist der öffentliche Verkehr. Es gibt sehr viele Busse (etwa alle 5 Minuten) die durch die Stadt auf die Hauptachsen fahren. Sie sind sehr praktisch, aber immer schön voll (ich konnte es nicht glauben, als 15 Kinder noch Platz im Bus fanden, obwohl ich schon seit 2 Stationen auf der Treppe stand!) denn sie sind billig, mit weniger als 1 Somoni (das heisst weniger als 30 schweizer Rappen) kann man durch die ganze Stadt fahren! Die grösste Schwierigkeit für mich ist, in den richtigen Bus einzusteigen um Heim zu kommen, aber irgendwann werde ich auch das verstehen!


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