Monatsarchiv für April 2008

Premières aventures :-)

sylviane am Freitag, den 25. April 2008

WC de l\'hôpital

Voilà seulement quelques jours que je suis au Tadjikistan et j’ai vécu déjà tellement de choses que si je voulais tout raconter là j’aurais besoin de beaucoup de temps et vous de beaucoup de patience pour me lire, alors je vais essayer de faire un petit résumé, mais même un petit résumé ça risque de vous donner pas mal de lecture :-)

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Berichte aus Afghanistan

blogetrotter am Dienstag, den 22. April 2008

Nachdem Blogistan langsam wächst, möchte auch ich mich mal vorstellen. Ich habe bis jetzt eher im Hintergrund mitgewirkt, werde aber ab jetzt auch einigermaßen regelmäßig über Afghanistan berichten, auch wenn ich momentan nicht vor Ort bin. Seit 2005 bin ich mehrere Male in Kabul und Herat gewesen, zuletzt im Januar und Februar diesen Jahres. Durch meine Arbeit habe ich jedoch auch hier in Berlin regelmäßig Kontakt zu AfghanInnen.

Tadschikitan: D-Day -1

sylviane am Sonntag, den 20. April 2008

Hallo zusammen!

Das ist mein erster Eintrag in Blogistan, diesmal noch aus der Schweiz! Aber ab morgen bin ich in Dushanbe für ein 5-monatiges Praktikum bei der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit). Dort werde ich mit der NGO CCDR (Center of Competence for Disaster Reduction) arbeiten.
Vielleicht noch für die Leute die mich nicht kennen: mein Name ist Sylviane, ich bin Studentin in Umweltingenieurwissenschaften an der ETH in Zürich. Letzten Sommer habe ich meinen Bachelor abgeschlossen und beschlossen, ein Zwischenjahr zu machen bevor ich mit dem Master anfange. Zwischen Oktober und April habe ich ein Praktikum im Ingenieurbüro Niederer + Pozzi im Bereich Hochwasserschutz gemacht. Mein Chef Andrea Pozzi hat mir da geholfen, diese Praktikumsstelle in Dushanbe zu finden und jetzt geht’s für 5 Monate los! Ich bin gespannt, wie das wird, aber sicher wird mir diese Zeit sehr viel bringen.
Übrigens: ich bin französischsprachig, deshalb werden wahrscheinlich hier und da Deutschfehler in meinen Artikeln erscheinen, entschuldigung ! Ich werde mich bemühen, abwechslungsweise auf deutsch und französich zu schreiben, das wird eine gute Übung für Euch sein…
So, das war’s! Bis zum nächsten Mal von Dushanbe her!

Nachtleben in Almaty

turnvater am Dienstag, den 15. April 2008

Flickr hat jetzt auch ne Videofunktion und ich nutze diese um eine kleine Aufnahme von mir in einem kasachischen Nachtclub zu zeigen. Das Nachtleben in Almaty ist sehr international und so sieht es dann auch in den Clubs auch. Der Sänger lief dann übrigens ein paar Tage später an mir vorbei mit der olympischen Fackel.

Die kasachische Polizei

turnvater am Dienstag, den 8. April 2008

Heute möchte ich mich mal dem Thema Polizei zuwenden. Polizisten sind Polizisten, überall in der Welt, aber die kasachische Polizei ist schon besonders. Ich glaube man kann sie am besten so beschreiben: Die Polizei hier ist eine Mischung aus alter sowjetischer Administration und moderner investorfreundlicher Serviceorganisation, gekrönt mit einer Prise kasachischem Stolz. Ich hatte bis jetzt zwei nette Zusammenstösse mit der Polizei. Mein erster fand statt, als ich mich in die begeisterte Menge einreihte, welche am Straßenrand die olympische Fackel erwartete. Die Strecke war heftig bewacht und leider gab es eine kleine Verspätung von 3 Stunden. Folglich stand ich drei Stunden mit meiner Kamera einem Aufgebot von Polizisten gegenüber. Ich war aber nicht allein, sondern wurde unterstützt von einer Horde von kasachischen Teenagern, welche von ihren Klassenlehrern zwangsverpflichtet wurden. “Jubelkasachen” all over the place! Während Nasarbajew die ersten 200 m selbst lief, fuhr der zuständige Blockpolizeichef immer wieder die Strecke ab und kontrollierte die Menge. Mit meinem Bart und meinem NorthFace-Pullover muß ich jedenfalls wie ein Free-Tibet-Aktivist ausgesehen haben, denn der Wagen stoppte. Es wurde ein Typ im Anzug gerufen, der rief einen Typ in Uniform und er kam zu dem Wächter vor mir. Der Wächter kam darauf mich zu und wir tauschten ein paar Worte. Er konnte nämlich auf Deutsch sagen: „Das Wetter ist gut!“ und ich kann das auch auf Russisch sagen. Ich verstand dann aber nichts mehr als er auf meine Kamera zeigte. Zum Glück konnten die vierzehnjährigen Schülerinnen hinter mir dolmetschen. Der Polizist nahm dann meine Kamera in die Hand, öffnete den Objektivverschluß und sagte: „OK“. Als Nargiza später zu mir an den Straßenrand kam, erzählte der Wächter übrigens den Grund für die Kontrolle. Free Tibet!


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