Monatsarchiv für August 2008

Ma famille tadjik

sylviane am Mittwoch, den 20. August 2008

Il y a deux semaines, j’ai fait la connaissance d’une pharmacienne tadjike – Bibi – avec une autre suissesse, Annemarie. Bibi nous a aussitôt invitées chez elle pour souper, ce que nous avons accepté avec plaisir. Cette première soirée s’est passée dans un mélange d’anglais et de russe, mais finalement la communication n’était pas si difficile ! En fait, Bibi nous a demandé d’aider sa fille de 12 ans, Dilnoza, à apprendre l’anglais. Elle a déjà un bien meilleur niveau que 99% des tadjiks (et par conséquent que tous les enfants de son âge) grâce à sa grande sœur qui étudie aux USA et a ainsi pu lui donner quelques bases lors de son dernier séjour.

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Wandern in Tadschikistan

sylviane am Mittwoch, den 6. August 2008

Letztes Wochenende bin ich mit Freunden (Loretta, Annemarie, Dani, Emma) wandern gegangen. Unseren 2-tägigen Ausflug haben wir nördlich von Dushanbe dem Fluss Siama entlang angefangen, bevor wir in ein Seitental eingebogen sind, um uns in Richtung eines Passes (auf 3600 müM) zu bewegen. Leider haben wir uns dabei etwas verlaufen (1:500′000 Karten sind für Wanderungen definitiv nicht zu empfehlen! Aber wir hatten auch nichts besseres… übrigens ist es eine neue Touristenkarte, die von SDC unterstützt wurde und jetzt in der Schweiz verkauft wird www.geckomaps.com)

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Herzlichkeit und Gastfreundschaft

lottaleben am Montag, den 4. August 2008

Die Tadschiken machen eine wunderschöne Geste, die jeder, der hierher kommt, direkt adaptiert. Es ist eine Geste der Ehrerbietung - man legt sich die Hand auf den Bauch, auf die Brust oder irgendwo dazwischen. Sowohl zum Grusse, als auch beispielsweise wenn man Tee reicht oder gereicht bekommt – es wird einem direkt warm ums Herz.

Überhaupt sind die Tadschiken sehr höflich. Es gibt zum Beispiel im Bus eine klare Rangfolge, wer sitzen darf. Zuerst die älteren Menschen, dann die jungen Frauen, zuletzt die Männer. So ist es mir auch schon passiert, dass jemand für mich aufstand und zwar so selbstverständlich, dass mir gar keine andere Wahl blieb als mich hinzusetzen.

Ganz besonderer Herzlichkeit begegnet man, wenn man irgendwo zu Gast ist. Und auf eine Art ist man hier immer zu Gast, zu Gast im Lande.

Lädt einen jemand spontan nach Hause zu sich ein, zum „Tee trinken“, wird aus dem Tag ein Festtag. Denn wie an einem Festtag, füllt sich der Tisch mit allem, was Herz und Magen begehren, mit allem, was der Haushalt hergibt. Je mehr man geben kann, desto gelungener das Fest.

Man nimmt zwar selten an, doch die Einladung zum „Tee trinken“ spricht fast jeder aus, mit dem man in der Nähe seines Hauses ein paar Worte wechselt. Sie gehört sozusagen zum Abschiedritual. Hand auf’s Herz.


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