Wandern in Tadschikistan
Deshalb sind wir am falschen Pass angekommen und etwa 50m vor dem Ziel haben wir kehr machen müssen, es war zu gefährlich (unstabile Felsblöcke direkt auf dem Eis, das Ganze rutscht ziemlich gerne bei steilen Hängen). Aber auf dem Rückweg haben wir so noch Ivan „den Hinkenden“ kennen gelernt, der am Rand des Siama Flusses mehr oder weniger als Einsiedler lebt. Er hat uns andere Touren empfohlen, das Gebiet hat wirklich super schöne Orte zum Wandern. Dort oben haben wir auch einen Schäfer getroffen, der mit uns Abend gegessen hat. Er bleibt jedes Jahr 5 Monate auf seinem Alp, so zu sagen die ganze Zeit alleine mit seinen 70 Schafen. Ein sehr netter Mann, der froh aussah, an einem Abend Gesellschaft zu haben. Touristen sind nicht so oft zu treffen, auch wenn die meisten genau für die Berge nach Tadschikistan reisen!
Auf die Rückreise nach Dushanbe haben wir noch die Organisation des tadschikischen Strassenbau bewundern können. Die chinesischen Arbeiter bauen eine neue Strasse durch das Varzob-Tal und einige Strecken sind noch nicht fertig. Deshalb machen sie die Strasse zu, wenn sie arbeiten und die Autos müssen ziemlich lange warten (2 Stunden sind keine Ausnahme) bis sie wieder aufgemacht wird. Das Problem dabei ist, dass sie dann gleichzeitig in den beiden Richtungen geöffnet wird und dass es nicht überall genug Platz zum Kreuzen gibt! Die Fahrer brauchen deshalb ziemlich viel Geduld und Nerven, bevor sie das andere Ende der kritischen Stelle erreichen. Dies kann zu eher unangenehmen Situationen führen, wie wir es selber beobachten konnten als 2 Fahrer sich vor unserem Auto gestritten und miteinander heftig gekämpft haben… Zum Glück können sich die Meisten doch beherrschen aber mit einer bisschen besseren Organisation könnte man solche Sachen vermeiden…
Tags: Strassenbau, Wandern






Am 6. August 2008 um 07:21 Uhr
Freuen sich die Tadschiken eigentlich darüber, wenn die Chinesen Transitstrassen quer durch ihr Land bauen? Wollen sie diese Erschliessung überhaupt?
Habt ihr auf der Alp so eine Milch mit schwimmenden Butterstückchen getrunken (weiss nicht mehr, wie das heisst)?
à+, flo
Am 6. August 2008 um 13:49 Uhr
Diese Strasse ist eigentlich nicht fuer die Chinesen (so weit ich weiss), nur die Arbeiter sind Chineser… Sie sind einfach billige und gute Arbeitskraefte! Sie kommen nach Tadschikistan und die Tadschiken gehen nach Russland, das ist doch ganz logisch, oder?
Am 6. August 2008 um 22:32 Uhr
Und die Russen gehen nach St. Moritz. Die St. Moritzer gehen ins Valais und die Walliser gehen nach Tadschikistan. So muss es sein.
Am 7. August 2008 um 02:02 Uhr
Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnn : die Walliser gehen eventuell in Zürich, und sofort zurück (nach der Prüfung, oder für das Wochenende) !!
Bon et sinon pas trop de marches Sylviane, car de un tu vas trouver l’endroit beau (il l’est sûrement) et donc la beauté intrinsèque et supérieure du Valais va s’en retrouver artificiellement amoindrie dans ton esprit embrouillé, et de deux car tu vas trop ré-améliorer ton physique….
A bientôt!