Archiv des Tags ‘Dushanbe’

Strassenpflege in Dushanbe

lottaleben am Dienstag, den 8. Juli 2008

Privet! Für die, die nicht wissen, wer ich bin, ganz kurz: Zwei Monate lang werde ich gemeinsam mit einem Kollegen in Tadschikistan sein, wo wir versuchen ein Projekt für Ingenieure ohne Grenzen auf die Beine zu stellen.

Einer meiner ersten Eindrücke von Dushanbe war die Tatsache, dass die ganze Stadt grün ist – es gibt unglaublich viele Blumen und die grossen Strassen sollte man Alleen nennen, denn sie sind von Bäumen gesäumt. Das zeugt von einem grossen Reichtum der Stadt, denn die Wasser-Ressource in Tadschikistan ist knapp. Sobald man aus der Stadt herausfährt, ist das Land trocken, die Flussläufe sind von weitem erkennbar, sie ziehen sich nicht nur als Täler sondern auch als grüne Streifen durch die Hügel. Wie die Bäume in der Stadt bewässert werden, konnten wir gleich am ersten Tag beobachten: Entlang der gesamten Strasse sind beidseitig kleine Wasserkanäle gezogen, durch die ständig Wasser fliesst. Diese Kanäle werden mit einer Art Einsatz neben einem Baum gestaut. So entsteht eine Art Becken, von dem aus zwei Männer Wasser mit einer gewöhnlichen Schaufel dem Baum zuschaufeln. Wenn ein Baum genügend Wasser bekommen hat, ziehen sie mit dem Kanaleinsatz zum nächsten weiter.

Auch die bunten Blumenbeete auf den Bürgersteigen werden stets gepflegt. Erst auf den zweiten Blick sieht man darin ab und zu Frauen in traditionellen Kleidern hocken, Kleider, die ähnlich bunt sind wie die Beete. Sie rupfen Unkraut oder pflanzen neue Blumen ein.

Etudier au Tadjikistan et fuite des cerveaux…

sylviane am Sonntag, den 29. Juni 2008

Un problème récurrent au Tadjikistan, c’est qu’il n’y a pour ainsi dire pas moyen d’avoir une bonne formation universitaire, alors ceux qui le peuvent vont faire une partie de leurs études à l’étranger. Pour cela, il existe différents programmes d’échanges qui distribuent des bourses aux étudiants pour partir en Europe ou en Amérique. Beaucoup vont aussi en Inde, à Moscou ou encore à Bishkek (Kirghizstan), où il y a quelques bonnes universités moins lointaines (donc moins cher) et accessibles même sans bourse… pour autant de ne pas être trop trop pauvre, de bosser beaucoup et d’avoir le soutien de sa famille ! J’ai entendu plusieurs histoires de familles qui ont vendu leur voiture ou déménagé de leur maison (qu’ils peuvent ainsi louer) pour un appartement plus petit afin de financer les études d’un de leurs enfants.

(more…)

Dare to Share Fair

sylviane am Sonntag, den 8. Juni 2008

Cette semaine, CCDR a participé à la « Dare-to-Share Fair », c’est à dire la « foire où on ose partager », qui était organisée par l’ONG Camp Kuhiston. Le sujet était l’aide au développement des régions de montagnes et avait pour objectif que les exposants partagent leurs connaissances et les outils qu’ils utilisent dans leurs projets. CCDR avait un stand dans la partie consacrée aux dangers naturels!

(more…)

Velofahren in Dushanbe

sylviane am Dienstag, den 27. Mai 2008

Mein VeloSeit etwa 3 Wochen habe ich ein Velo! Ein super Ding aus Weissrussland, das beste, was man für diesen Preis (US$ 80) haben kann. Nur ein Gang und keine richtige Bremse (nur Rücktrittbremse), aber hier sehen fast alle Fahrräder so aus, und zum Glück sind die meisten Strassen relativ flach!

Das lustige ist, dass die Frauen hier nicht Velo fahren, nur Männer sieht man auf dem Fahrrad. Deshalb müssen die Leute meistens lachen, wenn sie mich sehen, oder irgendetwas blödes auf Russisch sagen. Aber das kümmert mich nicht, mit 2-3 anderen Ausländerinnen bin ich nicht ganz die einzige Velofahrerin und wer weiss, vielleicht wird man in ein paar Jahren auch Tadschike Frauen auf Velos sehen… Das hoffe ich mindestens.

Polizei in Dushanbe

sylviane am Dienstag, den 27. Mai 2008

Wenn man in Dushanbe in der Stadt spaziert, fällt einem etwas auf : an jeder Kreuzung, an jedem Ampelsignal gibt es mindestens einen Polizist ! Ich habe mich vom Anfang an gefragt, was sie den ganzen Tag machen, denn der Verkehr ist nicht reglementiert (bzw. die Verkehrsregel werden so wie so nicht beachtet) und ich habe noch keine Verbrecher getroffen!

Also die Arbeit der Polizisten hier kann man so beschreiben: sie probieren, ihr schlechtes Lohn etwas zu verbessern. Ab und zu (eigentlich ziemlich oft) verlangen sie von den Autofahrern, dass sie anhalten und ihren Fahrausweis zeigen. Meistens findet der Polizist, dass irgendwas nicht in Ordnung ist und der Autofahrer bezahlt eine Busse. Das ist ganz normal hier, die Leute sind daran gewöhnt. Zuerst schreien sie immer ein bisschen (man muss sich doch verteidigen) aber es dauert nie lange, bis Polizisten und Autofahrer sich umarmen! Man würde nie glauben, dass der eine vom anderen Geld verlangt…

Der zweite Teil ihrer Arbeit ist, mehrmals in der Woche die ganze Rudaki-Strasse (Hauptstrasse von Dushanbe) zu sperren, damit der Präsident oder jemand von seiner Familie oder der Regierung auf der Strasse im Raser-Tempo fahren darf… Und auch das ist hier eine ganz normale Sache!


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: