Archiv des Tags ‘Rundmail’

die fünfte

turnvater am Montag, den 25. Juni 2007

Liebe Freunde, langsam geht meine Zeit im Iran dem Ende zu (Es sei denn das mit der VISA-Verlängerung klappt nicht und ich darf noch ein bisschen Zeit im Evin-Gefängnis verbringen). Ich will daher noch eine kurze Schlussmail schreiben bevor ich mich in Deutschland auf Arbeitssuche begebe. Gereist bin ich in letzter Zeit nicht mehr viel, ich hab mich nämlich entschlossen, lieber noch ein bisschen Teheran kennenzulernen, denn wie Ihr sicherlich wisst hat Teheran eine der grössten Club- und Kneipenszenen der Welt (dream on!). Eine letzte Reise habe ich allerdings schon vor einiger Zeit gemacht und zwar nach Gorgan und von da in den Golestan-Nationalpark. Ein besonderer Erlebnis in diesem Nationalpark ist es beim Campen in der Nacht Wildschweine mit CS-Gas zu bespritzen. Das Campen selber ist allerdings sehr schwer zu bekommen, man benötigt nämlich eigentlich eine Erlaubnis vom Umweltministerium, allerdings muss man dazu ersteinmal dieses in Teheran finden. Aus Angst vor einer amerikanischen Invasion werden hier nämlich regelmäßig Straßennamen und Hausnummer gewechselt. (Dies hat übrigens zur Folge, dass man oft wissen muss wie eine Strasse vor der Umbenennung hies, am besten sogar noch wie sie zur Schahzeit hiess) Im Fall des Umweltministerium war es aber lieber selbst umgezogen ohne es auf seiner Webseite kundzutun. Als ich es dann schliesslich doch gefunden hatte war natürlich wieder keiner zuständig für das Ausstellen von Erlaubnissen an Ausländer. Sie habe mir dann aber eine Reiseagentur empfohlen, die auf Nachfrage am Handy auch gleich konkrete Preisvorstellung hatte. („200 Dollar a night“ „Oh that ist very cheap“ „100“„bye,bye“). Die netten Herren vom Umweltministerium meinten dann aber ich sollte doch ohne Erlaubnis fahren, würde sich eh keiner darum kümmern. Übrigens habe ich beruflich seit ein paar Tagen mit dem Verwaltungschef und der Rechtsabteilung des Ministeriums zu tun, da nämlich ein paar Deutschegegen die Artenschutzbestimmungen des Irans vertsoßen haben und seit dem versuchen wir sie vor dem Evin-Gefängnis zu bewahren. Die gute Seite daran ist, dass mich jetzt fast jeder in dem Ministerium kennt und mir die Erlaubnis immer billiger angeboten wird. Ich bleib aber wohl lieber in Teheran, um diese wundervolle Stadt noch einmal richtig kennenzulernen, bevor ich nach Hause fliege. Wildschweine hatte ich jetzt genug. Teheran hat aufgrund der politischen Lage nämlich auch interessante Eigenheiten. Zum Beispiel das Ausgehverhalten der Teheraner, man setzt sich nämlich in ein Auto und fährt auf die Shariati oder die Africa (vormals Jordan) hoch und runter und tauscht mit Autos die mit dem anderen Geschlecht besetzt sind Telefonummern aus. Das tolle daran ist, dass in dieser Stadt ja eh auf den Strassen nichts vorangeht und wenn man dann in diese „Disco Teheran“ gerät, man wirklich alles vergessen kann. Auch kommt es bei diesem Ausgehverhalten schon mal zu Verfolgungsjagden, schliesslich ist eine Iranerin nicht leicht zu überzeugen und tatsächlich hat ein Freund von mir seine Ehefrau kennengelernt, als er deren Auto gerammt hat. Auch toll ist hier das Einkaufen von DVDs. Copyright gibt es zwar nicht, aber ne Menge verbotener Filme. Ein Einkauf läuft daher ungefähr so ab: Ich betrete mit einem iranischen Freund ein unscheinbares Bürogebäude . Mein Freund nickt einem fliegendn Händler am Eingang freundlich zu, dieser erwidert unaufällig. Wir gehen drei Stockwerke hoch. Leise klopft mein Begleiter gegen eine Bürotür. Die Tür wird ein spalt geöffnet. Ein Mann mustert mich, erkennt zum Glück meinen Freund. Kurzes „baba“. Wir betreten das kleine Büro. Ein Typ mit Rolex und Goldkette sitzt hinter dem Schreibtisch, davor eine typische iranische Bürolandschaft. Mehrere Leute gehen leere Hüllen von DVDs durch. Wir setzen uns dazu und wählen schliesslich vier aus. Name wird notiert und nach einer halben Stunde können wir dann die DVDs abholen. Neben Disco Teheran und DVDs kaufen hatte ich aber noch ein ganz besonderes Erlebnis. Das Polkalhalbfinale zwischen Perspolis und einem Isfahaner Team. Perspolis ist der grösste Fussballclub des Irans und wird in Teheran einfach nur die Roten genannt. Als Teheraner ist man entweder Fan der Roten(Arbeiter) oder der Blauen(Ex-Schah), die anderen Clubs spielen keine Rolle. Perspolis hat aber leider seit Jahren nichts mehr gewonnen und ein Pokalsieg bedeutet die Teilnahme an der asiatischen Champions League. Da dieses Jahr das andere Halbfinale schwach besetzt war, war das Spiel gegen Isfahan so etwas wie das Endspiel. Wir kauften uns also Karten auf dem Schwarzmarkt und betraten das Azadi Sportstadium. Der Block für den unsere Karten waren, war natürlich drei Stunden vor Spielbeginn schon voll und wir mussten auf die obere Tribüne ausweichen. 140.000 junge Männer (Frauen dürfen keine halbnackten Männer beim Sport betrachten) erwarteten also nun ein grossartiges Spiel. Los ging es mit typischen iranischen Chören, dabei wurde der populäre Slogan der iranischen Regierung „Wir haben das Recht auf die friedliche Nutzung der Atomenergie“ immer wieder skandiert. Allerdings in der doch eher unbekannte Fassung: „Wir haben das Recht auf die fiedliche Nutzung der Pussies Euer Mütter“. Da Sprechchöre als Ausländer immer so eine Sache sind habe ich mich lieber am Hüpfen und Tanzen beteiligt, was aber auch sehr viel Spass gemacht hat. Wegen des Traffics bin ich dann in der 86Minute beim Spielstand von 1:0 für Perspolis gegangen, dass Spiel endete dann 4:1 für Isfahan. Wieder mal kein Titel für Perspolis also. So nun aber ein schnelles Xodafez und auf ein Wiedersehen in Deutschland

die vierte

turnvater am Freitag, den 1. Juni 2007

So inzwischen habe ich meine Rundreisen durch den Iran erledigt und möchte Euch allen dieses wunderbare Land ans Herz legen. Insbesondere die beliebteste Form des studentischen/akademischen Massentourismus, das LonleyPlanet reisen, bietet sich extrem gut an. Während meines Aufenthalt in Yazd konnte man die Ausländer am besten dadurch identifizieren, dass sie mit einem Lonley Planet in der Hand die empfholene Working Tour durch die Altstadt machten, gerade ausländische Frauen sind nämlich sonst wegen des Hejabs schwer von Iranerinnen zu unterscheiden. Viele der geschickten - auf Ausländer spezialisierten - Händler in Esfahan(Traumstadt!!!) werben auch ganz offensiv mit Slogans wie „Mein Geschäft steht auf S. XXX des Lonley Planets“. In Gameh einem kleine Wüstenort (200 Menschen und ein paar Kamele laut Lonley Planet) war übrigens der hiesige Lonley Planet Autor kurz vor mir abgestiegen und hatte sich im Gästebuch verewigt, wobei er fast blasphemisch/verteidigend am Ende seines Eintrags schrieb „… it’s a guide, not a bible“. Jedenfalls hatte ich schon am Anfang meiner Rundreise einen solchen Gruppenzwang verspürt, dass ich mir in Persepolis im Museumsshop eine Raupkopie des Lonley Planet gekauft hatte. Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht sind nämlich zum Glück im Iran ein Fremdwort. Es gibt hier jede Form von gefälschten Produkten und gefälschten Geschäften. So kann man hier ohne Probleme bei Pizza Hut oder Häagen Dasz essen und zwar in Geschäften die absolut dem Design der Orignale angepasst sind. Den Unterschied ist aber genauso leicht zu erkennen wie bei einem T-Shirt auf dem „Neik“ statt „Nike“ steht, aber das stört keinen wirklich. Westlicher Konsumrausch und Markenbewusstsein zu iranischen Preisen (und iranischer Qualität) Es werden aber nicht nur FastFood Ketten kopiert auch IKEA erfreut sich grösster Beliebtheit und auch sonst wird hier praktisch jede Marke bis ins extremste ausgenutzt. Es ist halt nicht unislamisch Marken auszuschlachten, sonder Teil des Kampfes der Entrechteten gegen die Ausbeuter. Unislamisch ist dagegen in Teheran mittlerweile unglaublich viel geworden. Cafes in den ich noch vor zwei Wochen rauchen konnte, sind plötzlich Nichtraucher Cafes, in anderen Cafes wird für eine halbe Stunde die Aschenbecher eingesammelt, da erfahungsgemäß um diese Zeit die Polizei vorbeikommt. Freunde von mir wurde im Park wegen (erfundenem) Kopftuchziehen verhafetet. Das Regime hat den Kampf gegen seine eigene Jugend und Bevölkerung aufgenommen und ich vermute sie werden ihn verlieren, denn der Brain Drain ist mittlerweile unglaublich und 55.000 Visaanträge an der Deutschen Botschaft sprechen für sich. Um nocheinmal zum Reisen zurückzukommen. Iraner sind unglaublich freundlich und sprechen Ausländer fast immer auf der Straße an, besonders übrigens dann, wenn Sie ein wenig Deutsch können und sonst nur farsi. Teilweise machen Ihre deutschen Sätze im Kontext dann auch gar keinen Sinn, so wird in Teheran von einem Iraner berichtet, der nur den Satz „Ich geh zum Bäcker“ kann, diesen aber immer und immer wieder gegenüber Deutschen wiederholt. Ähnlich Erfahrungen („es regnet heute“) habe ich auch schon gemacht. Meistens hatte ich aber mehr Glück und mit “kami farsi” und viel Englisch konnte ich immer jemanden zum Reden finden, obwohl erhlich gesagt teilweise die ständige Kontaktaufnahme einem tierisch auf die Nerven geht. Ein männlichen Perser wird übrigens nach der Kontaktaufnahme ständig versuchen mit einem Händchen zu halten, dies ist wohl die folge von zu wenig vorehelichem Sex. Ein bisschen Sorge macht mir übrigens die starke Abwanderung iranischer Fussballspieler aus der Bundesliga, dies könnte doch meine Gesprächsthemen und Populairtät sehr begrenzen. Wenn jemand Informationen über iranische Fussballspieler in Deutschland (bis Regionalliga) hat würde ich mich sehr freuen. So mal wieder in freundliches Xodafez aus dem Staat der Mullahs

die zweite

turnvater am Montag, den 7. Mai 2007

Salam allerseits,mal wieder neues aus dem IranErstmal eine gute Nachricht. Ich habe es geschafft und bin im Iran Ski gefahren. Um genau zu sein in Dizin , was von den Leuten her jedem italienischen SkiortKonkurrenz machen kann. Das einzige, was mich dort immer wieder in die iranische Realität zurückholte,waren die langsam auseinander brechenden Skischuhe, die mir der dreckige persische Verleiheruntergeschoben hatte. Entschädigt hat mich dafür letztendlich nur sein Gesicht, als ich Ihm den Schuhein verschiedenen Teilen wiedergegeben habe. Der ganze Skitag hat mich übrigens nur ca. 20 Euro mit Pass und Ausleihen gekostet, ich kann somit nur jedem empfehlen die nächste Skireise in den Iran zu planen.Was meinen Transport angeht, bin ich übrigens nicht mehr so stark auf das Taxi angewiesen, wie vorher. Esgibt hier nämlich eine Metro. Diese fährt vom Norden der Stadt bis in den tiefsten Süden, wo dasIman-Khomeini-Grab und ein grosser Friedhof inmitten der Wüste ist. Das ganze hat auch einen gewissensozialen Reiz, da man die südlichen Slums durchfährt und das mit relativen modernen Zügen mit grossenGlasfenstern…Mein erster Versuch die Metro per Fuss? zu finden war allerdings ein Fehlschlag. Ich habe fünf Stundengebraucht und statt an diesem Tag zu Khomeini zu fahren, bin ich aufgrund der Uhrzeit dann nur nocheine Stadion zum Test gefahren. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen: Stadtplänevon Teheran gibt es kaum und wenn stimmen auch keine Namen. Fragt man Iraner auf der Strasse nach dem Weg, werden sie immer antworten und in eine Richtungzeigen. Egal ob sie den Weg kennen , dich verstanden haben oder eben nicht. Es hilft also nur möglichstviele Iraner zu fragen und dann in die Richtung zu gehen, wo die meisten hingezeigt haben. Die Metro habeich übrigens gefunden, in dem ich nach vier Stunden herumlaufen, endlich vor einem grosses öffentlichesGebäude stand. Auf die Frage, ob dies die Metro sei, antwortete der Pförtner allerdings: “?Nein dies sei dieNational Bibliothek”. Gut dachte ich, besuche ich halt diese, nach starkem Funkverkehr zwischen allenVerantwortlichen, durfte ich eine halben Stunde später, als Tourist ausgewiesen, die Bibliothekbesuchen. Als ich nach zehn Minuten diese wieder verlassen hatte, konnte ich dann schliesslich mit demShuttlebus der Bibliothek zur Metro fahren. Dieser Fussweg zur Metro war letztendlich dann aber zukompliziert für den täglichen Gebrauch, so dass ich am nächsten WE ein Taxi zur Stadion genommen habe und dann erfolgreich zu Khomeini gefahren bin. Leider ist dasGrab reichlich hässlich und erinnert mehr an eine Shoppingmall. Spannend war lediglich, dass ichversehentlich ein Küchenmesser in meiner Tasche hatte. Als ich mich schon für 15 Monate in iranischenGefängnissen sah, fingen die Wächter jedoch an, iranische FuÃssballspieler in Deutschland aufzuzählen.Ich durfte dann mit Messer das Grab betreten.Beim Grab gibt es auch einen grossen Friedhof, dort liegen (u.a.) die Teheraner Toten desIran-Irak-Krieges und man kann Fotos von blutigen und verstümmelten Leichen kaufen. Auch gibt es einigekaputte Panzer und anderes Kriegsgerät zu bewundern. Man kann sich danach wirklich nur vorstellen wieschlimm und unmenschlich dieser Krieg war. Schön ist allerdings die schiitische Sitte, auf dem Friedhofeinem Essen und zu trinken zu geben, damit man für die Toten betet. Man kann sich daher dort gemütlich auf eine Bank in die Sonne setzen und bekommt immer kostenlos Verpflegung gereicht.Die letzte iranische Erfahrung hatte ich dann, als ich bei Turkish Airlines meinen Flug umgebucht habe ( Ichbleibe nämlich auf dem Rückweg noch ein bisschen in Istanbul). Im Office war ich um 15.45 der einzigeBesucher. Ich sprach also gleich eine der uniformierten Frauen an, diese zeigte daraufhin aufeine Arbeitsbereich mit fünf Schreibtischen. Dort angekommen wurde ich angewiesen eine Nummer zu ziehen, was ich auch brav tat: 537. Die Frau die mir den Nummernapparat gerade gezeigt hatte, ging darauf zu einem der Schreibtische, drückte auf einen Knopf - es leuchtete die Nummer 537 auf und schaute in den ausser mir leeren Raum, wer jetzt wohl diese Nummer hätte.Kurzzeitig überlegte ich dann darauf zu bestehen die Nummer 538 zu haben, ich hab aber dann doch raschumgebucht.So nun muss ich aber wieder ein bisschen Visaversagungen begründen.”In der Hoffnung, dass die Entrechteten die Arroganzbesiegen!”Eurer Mann in Teheran

die erste Rundmail aus Teheran

turnvater am Sonntag, den 15. April 2007

Salom nach Deutschland oder wo Ihr sonst gerade steckt,nachdem ich zahlreiche Rundmails aus Südamerika, Kuba und China bekommen habe, möchte ich dies nun auch mal tun. Ich bin nämlich in Teheran, wobei es sich dabei um die Hauptstadt des Irans handelt. Ich arbeite hier drei Monate in der deutschen Botschaft, um genau zu sein in der Rechts- und Konsularabteilung (RK).Angekommen bin ich vor einer Woche mit Turkish Airlines über Istanbul, zusammen mit einemPraktikanten, den ich, dank der Familie Schaller, schon aus Berlin kannte. Der Flug war unproblematischund gab noch mal heimische Gefühle. So gab es kleinereverbale Auseinandersetzungen zwischen den Passagieren “Alter, was ist Dein Problem”.In Teheran um 2.30 angekommen zogen sich schnell alle Frauen Kopftücher über und es ging in die Warteschlange der Einreisebehörde, wobei die Frau neben mir in der Schlange wohl Ihr Kopftuch nicht finden konnte, denn sie hatte ein Turkish Airlines Handtuch auf dem KopfDraussen wartete dann ein Fahrer mit einem weissen Mercedes auf mich. Als Referendar habe ich Anspruchauf den Abholservice, den Praktikanten habe ich dann grosszügigerweise mitgenommen. Untergekommensie wir im HOD-Haus, das steht für Hausordnungsdienst. Dort wohnen ausser uns noch 5 Bundespolizisten die die Botschaft bewachen. Dabei handelt es sich meistens um grosse trainierte Männer mit Tribal-tattoos. Das Haus ist wohl sehr bekannt, weil es letztes Jahr von der Polizei gestörmt wurde wegen unislamischen Untrieben, wobei es auf beiden Seiten wohl zu Körperverletzungen kam.In den ersten Tagen habe ich dann die Stadt erkundig, die sehr ruhig war, da noruz ist. Noruz sind wohlNeujahrsferien. Am Sonntag war dann mein erster Arbeitstag, ich arbeite nämlich von So-Do. Montag war dann schon wieder Feiertag, wobei es von der Botschaft eine kleine Landpartie gab. Dienstag passierte es dann, dieser Verkehr unglaublich. Sämtliche Verkehrszeichen sind reine Empfehlungen, genauso wie Autospuren, ich habe mich erst am Mittwoch getraut eine Strasse zu überqueren. Mittlerweile finde ich es aber lustig und hoffe bald auch mal ein Auto fahren zu können.Mein Arbeitsalltag dagegen ist irgendwie juristisch. Im Augenblick unterstütze ich die Visa-Abteilung durchKlageerwiderungen und Stellungsnahmen, man will gar nicht glauben wie viele Iraner sich ein Visum nachDeutschland ohne Rückkehrbereitschaft erschleichen wollen.Spannend war dagegen, dass auf unser Strasse die britisch Botschaft liegt, welche ja in den letztenTagen immer von ca. 150 Demonstranten belagert wurde. Ich musste immer mit dem Taxi durch die Demo.So nun muss ich aber los, will am WE Ski fahren gehen, frohe Ostern”In der Hoffnung auf den Sieg der Entrechteten über die Ausbeuter” um mit dem iranische Aussenministerium zu sprechen.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: